Mittwoch, 30. August 2017

Kurze Info zum Bau eines 9 Elemente-Wirbels

Wer sich bereits mit dem Bau eines 9 Elemente-Wirbels beschäftigt hat, der kennt wohl auch das Problem:

Wie muss ich die Holzstäbe aufeinander legen?
Da gibt es eine Beschreibung in cm aber das hilft ja nur bei dieser bestimmten Stablänge.

Eine andere Regel besagt, dass sich zwischen den Stäben "Dreiecke" bilden wenn man es richtig macht. Das klappt aber auch nur, wenn man schmales Holz verwendet.
Ich hatte bisher frei nach "Schnauze" was zusammengelegt ohne feste Regel. Das Ergebnis war dann eben ein ungleichmäßiger 9 E.W.
Ich habe eine "Formel" gefunden um sie schön gleichmäßig zu machen.
und wie bei allen guten Lösungen ist sie verblüffend einfach.


Für einen 9 E.W. braucht man 9 Holzstäbe gleicher Länge.
Diese werden so angeordnet, dass sie eine Art von Kreis bilden.
Dabei wird jeweils ein Stab auf den anderen gelegt. (Ich fixiere dann jeweils 2 Stäbe mit einem Kabelbinder) Das entscheidende:
Wie wird ein Stab auf den anderen gelegt?
Der Kreuzungspunkt von zwei Stäben ist immer gleich zu wählen. So bekommt man eine gleichmäßige Struktur.

Der Stab, welcher auf einen anderen aufgelegt werden soll, bekommt eine Markierung bei einem Drittel seiner Länge.

Der Stab, auf welchen der Stab aufgelegt werden soll, bekommt eine Markierung in der Mitte seiner Länge.

Diese beiden Markierungen definieren also die Position an der die beiden Stäbe sich berühren, d.h. der obere auf dem unteren liegt.
Der obere Stab wird in der Mitte des unteren Stabs aufgelegt.
Dabei "trennt" der untere Stab den oberen in 2 "Hälften".
Wobei die "Hälften" unterschiedlich lang sind:

1/3  und 2/3.





Ich habe mir noch mal die erwähnte Anleitung heraus gesucht.
Dort finden sich folgende Angaben:
Markierungen bei 1/10 der Stab-Länge und
bei 17/70 also ungefähr 1/4 der Stab-Länge .
Dann sieht der 9 E. W. so aus:


Diese Bauform scheint tatsächlich wirkungsvoller zu sein. 

Kaum das ich es so machte, wehte plötzlich ein Wind, das war vorher den ganzen Tag nicht so.