Samstag, 30. Dezember 2017

Strafe für Sünde: ewige Qual oder der Tod?


Es scheint so, das es im Wort Gottes einen Widerspruch gibt.
Mit "Wort Gottes" meine ich nicht alleine die Bibel sondern auch Neuoffenbarungen.

Hosea 13
14 Sollte ich sie aus der Hölle erlösen und vom Tod erretten? Tod, wo ist deine Seuche; Hölle, wo ist deine Pest? Meine Augen kennen kein Mitleid.


"Und viele, die im Staub der Erde schlafen, werden aufwachen, die einen zum ewigen Leben, die andern zu ewiger Schmach und Schande" Daniel 12,2

"Der Sünde Sold ist der Tod" Römer 6, 23"
Adam brachte durch seine Sünde den Tod in die Welt" 1. Korinther 14,21

 "und der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit" Offenbarung 14, 11

1Joh 3,14 Wir wissen, dass wir vom ewigen Tod gerettet wurden und jetzt neues Leben haben. Das zeigt sich an der Liebe zu unseren Brüdern und Schwestern. Wer nicht liebt, der bleibt dem Tod ausgeliefert.

Offb 2,11 Wer Ohren hat, soll hören, was Gottes Geist den Gemeinden sagt. Wer durchhält und den Sieg erringt, dem wird der zweite, der ewige Tod nichts anhaben können.«

Offb 20,14 Der Tod und das ganze Totenreich wurden in den See aus Feuer geworfen. Das ist der zweite, der ewige Tod.


Offb 21,8 Furchtbar aber wird es denen ergehen, die mich feige verleugnen und mir den Rücken gekehrt haben, die ein Leben führen, das ich verabscheue, den Mördern und denen, die sexuell unmoralisch leben, allen, die Zauberei treiben und Götzen anbeten, den Lügnern und Betrügern. Sie alle werden in den See aus brennendem Schwefel geworfen. Das ist der zweite, der ewige Tod

Hiob 33
28 Gott hat mich erlöst, dass ich nicht hinfahre zu den Toten, sondern mein Leben das Licht sieht.« 29 Siehe, das alles tut Gott zwei- oder dreimal mit einem jeden, 30 dass er sein Leben zurückhole von den Toten und erleuchte ihn mit dem Licht der Lebendigen.


Also nur alleine in der Bibel haben wir scheinbar einen Widerspruch.
Durch die Neuoffenbarungen wird es scheinbar nicht besser.
Während Timothys Schriften Paulus Recht geben, so scheint es, dass Clares Schriften Johannes Recht geben.

Bei Timothy heißt es sinngemäß: Wenn jede Seele bedingungslos ewig lebt, so hat Jesus mit seinem Tod und seiner Auferstehung den Tod nicht überwunden. So wird sein Opfer wertlos.
Weiter heißt es sinngemäß: Die Strafe für Sünde (ohne Erlösung ist der Tod).

"Ja, die falsche und extrem verdorbene Lehre, genannt Hölle und ewige Qual, wovon in den Kirchen gesprochen und gelehrt wird!… Das ist die Sache Satan’s!"

Damit scheint die Sache glasklar zu sein.

Aber bei Jesus über Clare heißt es: "Und am Ende wird alles in den Feuersee gespeist werden, für immer und immer und immer. Siehst du? Leben kann nicht zerstört werden, aber es kann eingesperrt werden. Die Körper, die sie bewohnen, können zerstört werden, aber nicht der Dämon im Innern. Zumindest habe Ich diese Option nicht vorbereitet.”".
(6. Dämonen, Aliens – Vulkane, Die sich ausdehnende Hölle – Demons, Aliens – Volcanoes , Hell Expanded)

Nun diese Aussagen stürzen mich ehrlich gesagt in Verwirrung.
Ein ewig zürnender Gott passt nicht zur Quelle aller Liebe.
Auch wenn die Bestrafung vom Menschen selber ausgeht und er sich selber auf ewig verurteilt, wie kann es sein, dass er in der Unendlichkeit nicht mehr zu Jesus zurück findet?

Bei Paulus heißt es auch, dass die Menschen, die in der Welt leben, die Toten sind.
Wer also geistig unbewusst ist und nicht bei Gott ist, der ist tot.
Wer geistig tot ist, der ist ein Toter.

Wer also in der Welt bleibt und nicht zu Gott findet, der ist tot und bleibt tot und auch wenn er reinkarniert und wieder in der Welt bleibt und nicht zu Gott findet, so bleibt er solange tot bis er zu Gott findet(?).

Ein Zombie ist ein Synonym für einen geistig toten Menschen.
Körperlich lebendig und geistig tot. Ein Untoter.
Wenn also ein Zombie zum neuen Leben erweckt wird, so wird er mit dem Geist Gottes mit ewigem Leben angefüllt.
Wer dies nicht erfährt, der ist tot und bleibt tot.
Zombies kommen nicht in den Himmel. Sie durchlaufen das "Rad des Lebens" (Reinkarnation) gebannt in der Materie, unfrei im Geist sich von der Bindung an die Materie, dem Fleisch, zu lösen.


aus Tod und Erwachen (Offenbarung gegeben an Timothy)

"Nicht mehr im Körper zu sein bedeutet, bei dem Herrn zu sein.” Diese Worte sind wahr. 

 Folglich gibt es tatsächlich Leben nach dem Tod, doch während dem Tod ganz sicherlich nicht.

Doch die Schriften lügen nicht… Die Strafe für die Sünde ist der Tod! Und doch machen die Kirchen weiter, gegen sich selbst geteilt zu sein und sie verderben Mein Wort und schließen sich somit Satan an, indem sie Andere täuschen und auch selbst getäuscht sind. Sie predigen… “Ihr werdet gewiss nicht sterben” und damit lehren sie das, was den Schriften zuwiderläuft.

Wenn es, so wie ihr sagt, keinen Tod gibt und Alle weiterleben als Lebendige Seelen, ob es im Himmel oder in der Hölle sei oder an einem anderen Ort, dann sagt ihr auch, dass es keinen Gott und keinen Sohn gibt, welchen Er gesandt hat, um euch vom Tod zu erretten.

Denn Ich habe euch schon gesagt, die Strafe für Sünde ist Tod; von Anfang an erklärte Ich es. Und seit dem ersten Mann Adam bis zum heutigen Tag haben sich Alle hingelegt im Tod. Denn Alle haben gesündigt, da gibt es keinen Gerechten, nein, nicht Einen.



aus "Todesstrafe, Selbstmord und Kremation… Nur das Urteil Gottes ist WAHR"
Nur Der Eine, der sie formte, kann sie wieder hochheben und nur durch die Hand von Ihm, der sie erschuf, werden sie völlig zerstört werden. Deshalb, wenn Einer ablehnt, wieder im Ebenbild Gottes hergestellt zu werden, welches Ich bin, wird er sicherlich sterben, er wird ausgelöscht; sein Leben wird von ihm genommen sein und er wird niemals wieder hier vorbeikommen; tatsächlich wird es sein, als ob er niemals gewesen ist.

aus "Das Dritte Testament: Sterben, Tod und jenseitiges Erwachen"

Der "Tod" ist nur ein Sinnbild.

Macht eure Augen auf und begreift, dass auch ihr nicht sterben werdet.

Für den Geist gibt es keinen Tod... Aufhören zu existieren.

Der Tod ist wie ein kurzer Schlaf....

Das Gericht über den Geist durch das eigene Gewissen
40. Wenn der Geist irgendeines großen Sünders sich von diesem materiellen Leben löst, um in das geistige Tal einzugehen, ist er erstaunt festzustellen, dass die Hölle, wie er sich diese vorstellte nicht existiert; und dass das Feuer, von dem man ihm in vergangenen Zeiten erzählte, nichts anderes als die geistige Auswirkung seiner Werke ist, wenn er dem unerbittlichen Richter gegenübersteht, welcher sein Gewissen ist.
Denn Ich richte euch nicht, das ist falsch. Euer eigener Geist in seinem Zustand der Klarheit ist es, der euer furchtbarer Ankläger und schrecklicher Richter ist.

50. Das Jüngste Gericht, wie es die Menschheit gedeutet hat, ist ein Irrtum. Mein Gericht ist nicht eines von einer Stunde oder einem Tag. Schon seit geraumer Zeit lastet es auf euch.

So werdet ihr aus eurer Vorstellungswelt jenes Bild zum Verschwinden bringen, in welchem ihr euch einen Gerichtshof vorstellt, der von Gott in Gestalt eines Greises geleitet wird, welcher die guten Kinder zu seiner Rechten vorbeiziehen lässt, um sich des Himmels zu erfreuen, und der die Bösen zu seiner Linken aufstellt, um sie zu einer ewigen Strafe zu verdammen.




aus "Das 3. Testament": Leiden, Tod und Auferstehung"

Jesu Erlösungstat in jenseitigen Welten
47. In den ersten Zeiten der Menschheit war ihre geistige Entwicklung so gering, dass ihre (mangelnde) innere Erkenntnis über das Leben des Geistes nach dem körperlichen Tode und die (fehlende) Kenntnis ihrer letzten Bestimmung bewirkte, dass der Geist beim Verlassen der Fleischeshülle in einen tiefen Schlaf fiel, aus dem er nur langsam erwachte.
Doch als Christus Mensch wurde in Jesus, um allen Geistwesen seine Lehre zu geben, sandte Er, sobald Er seine Aufgabe unter den Menschen vollendet hatte, sein Licht zu großen Scharen von Wesen, die seit Anbeginn der Welt auf seine Ankunft warteten, um von ihrer Verwirrung befreit zu werden und sich zum Schöpfer erheben zu können.
Als Christus als Mensch starb, brachte der Göttliche Geist Licht in die geistigen Welten und selbst in die Gräber, aus denen die Geistwesen hervorkamen, die bei ihren Körpern den Todesschlaf hielten. (Daniel 12,2)Diese Wesen zogen in jener Nacht durch die Welt, wobei sie sich den menschlichen Blicken sichtbar machten als ein Zeugnis dafür, dass der Erlöser für alle Wesen Leben war, und dass der Geist unsterblich ist. (Matthäus 27,52-53)



Timothy - 20. Juli 2009 - Das Böse ausgelöscht… Die Gerechtigkeit regiert
als Text

Auszüge:
Ich gewähre den Bösen kein ewiges Leben in irgendeiner Form, noch werden die im Herzen Bösen ewiges Leben sehen! Ihre Existenz wird von ihnen genommen sein; sie werden sicherlich ausgelöscht werden! Da gibt es kein Leben im Tod, noch gibt es Qual in Meinem Gewand, noch ist es Mir in den Sinn gekommen!Geliebte, die Kirchen der Menschen sprechen Dummheiten und ihre Führer vermitteln Lehren vom Teufel!…


FAZIT:
Mir fällt ein Fazit schwer, da ich von meinem Verständnis her Widersprüche erkenne.
3. Testament: "Für den Geist gibt es keinen Tod... Aufhören zu existieren."
Timothy: "Ihre Existenz wird von ihnen genommen sein; sie werden sicherlich ausgelöscht werden!"
Clare: "Leben kann nicht zerstört werden, aber es kann eingesperrt werden. Die Körper, die sie bewohnen, können zerstört werden, aber nicht der Dämon im Innern. Zumindest habe Ich diese Option nicht vorbereitet.”"

Ich sehe darin immer noch gegensätzliche Aussagen. Ich glaube aber immer noch, dass beide Aussagen von Gott kommen. Da sich Gott in seinem Wort nicht widerspricht, da sein Wort widerspruchsfrei ist, liegt der "Fehler" bei mir.

Die Aussagen der Propheten über das ewige Leben, der Existenz sind scheinbar unterschiedlich.

Bei Bertha Dudde ist zu lesen, dass die verlorenen Seelen wieder den Gang durch die Materie machen müssen. Von Anfang an.
Damit ist gemeint, dass eine Reinkarnation auf der Erde erfolgen wird. Angefangen bei der primitivsten Form von Leben. Einem Kristall.
Das löst die Widersprüche auf. Zwar wird das Leben der verlorenen Seelen nicht beendet aber alles was sie ausmacht, alle Vorstellungen, Glaubenssätze gehen verloren. Auch der freie Wille wird ihnen genommen werden. Ihre Existenz, das was sie ausmacht, das was ihre Persönlichkeit ist, wird verloren gehen. Es wird Millionen Jahre dauern, bis sie wieder als Mensch reinkarnieren können und endlich wieder den freien Willen erhalten werden, um aufs neue entscheiden zu können, ob sie Gott folgen wollen oder eben nicht. 


Abseits von Jesus gibt es kein Leben. Nur Tod. die Auslöschung der Existenz.





Bertha Dudde (7591) -  30.4.1960 - Neubannung Folge des geistigen Todes .... 
Es kann jedoch in seinem toten Zustand auch nicht dorthin versetzt werden, wo Leben ist, weil es freiwillig den Zustand des Todes gewählt hat und seinem Willen nun entsprochen wurde. Der freie Wille ist jedoch ein Zustand der Seligkeit, der gebundene Zustand ein Zustand der Qual .... Und es wählt sich als Mensch das Wesen seinen Zustand selbst. Und die Liebe und Weisheit Gottes lässt ihm seine Freiheit, hilft ihm aber in jeder nur erdenklichen Weise, als Mensch zum ewigen Leben zu gelangen .... wie Er ihm auch durch die Bannung in der Materie  wieder Seine Hilfe angedeihen lässt, damit das Tote einmal wieder zum Leben erwachen kann.

Hier ist zu lesen, dass es ewige Qual gibt, diese wird aber nicht von Gott ausgeübt als Bestrafung, sondern ist Folge der Entscheidung des Menschen.